Hallo liebe Segelfreunde – Helga und Hans wieder auf der Ostsee!

Nachdem wir in diesem Jahr auch auf heimischem Revier den Wind reichlich genutzt haben, zieht es uns wieder hinaus.

Mit zusammen 150 Lebensjahren starten wir in unsere 16. gemeinsame Seereise.

Wir sind immer noch segelbegeistert, obwohl die Abläufe schon langsamer werden. Man sucht und verliert und findet wieder. Alles dauert länger.

Am Montag, den 22. 06.2020 sind wir gestartet und wegen der verkürzten Arbeitszeit am Hebewerk Niederfinow bis Marienwerder gefahren. Unterwegs war sehr wenig Verkehr und entspanntes Fahren.

Übers Haff gab es wenig Wind. Booster und Groß plus Maschine haben einen leichten Fahrtwind erzeugt. Im Cockpit war es bis 44 Grad heiß. Kurz vor der Zecheriner Brücke kam dann der Wind – leider von vorne. Das folgende Gewitter haben wir bis zum Hafen Rankwitz mitgeschleppt und konnten gerade noch im Trockenen festmachen.

Bis bald

VG Helga und Hans.

Werner und Michael: Unterwegs auf der Ostsee nach Helsinki

Wir sind mit dem Motorboot -Broadsword- unterwegs, das ist ein 58 Fuß Long-Range-Cruiser mit einer 90 PS Maschine und ökonomischem Verbrauch von unter einem Liter Diesel pro nm. Wir sind am letzten Sonntag, den 14.06.20, in Heikendorf los und nur bis Gedser wegen Wind gegenan und entsprechender Welle gekommen, am Montag dann bis Rönne auf Bornholm. Am Dienstag dafür früh abgefahren und am Mittwoch gegen 19:30 Ortszeit (UTC+3) in einem Rutsch in Kuressaare auf Saaremaa in Estland angelegt. Da wir nur zu zweit sind, war das eine schöne Tour, aber das Wetter spielte mit, nur nachts gab es etwas Nebel. Jedoch mit AIS und Radar und wenig Verkehr war das kein Problem. Danach waren wir rechtschaffend müde und hauten uns hin.

Unser Ziel bis Montag ist Helsinki zur Mitsommernacht… Von dort fliege ich (Michael) dann auch schon wieder heim.

Fischer-Plastik in Kuressaare (Foto: Michael Plage)

Coronaprobleme gab es bisher eher nicht, nur merkwürdige Regelungen:

In Dänemark muss man sechs Tage bleiben (!) und hier in Estland war die Polizei bei uns und fragte, ob wir den Virus hätten…

Schweden sollte man eher meiden, auf uns Deutsche sind die insgesamt nicht so gut zu sprechen, es fährt aber jeden Tag von Bornholm eine Fähre nach Ystad…

 

Neues von der Scampi

Liebe Segelfreunde,

inzwischen sind wir schon wieder ein schönes Stück weiter vorangekommen. An Schwedens Südküste haben wir in Ystad und Gislövsläge Station gemacht und sind weiter durch den Falsterbokanal bis nach Dragör. Das liegt auf der Insel Amager, südl. Kopenhagen.

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Logbuch Krümel 02/2018

Hallo in die Runde,

weiter ging es am 17.6.2018 durch den kleinen Belt nach Süden, wir suchten einen geeigneten Hafen für den Crew-wechsel. Da Uli den kleinen Belt noch nicht so kannte, haben wir uns über die Häfen Assens, Årøsund, Avernakø und Marstal nach Heiligenhafen vorgearbeitet. Das Wetter war scheußlich, Regen und Wind, einfach herbstlich. Beim Segel-bergen vor Heiligenhafen erwischte uns zuletzt eine Böe mit über 40 kn und störte doch sehr. Ging aber unfallfrei durch den Einsatz von Uli, der das Segel am Mast herruntergezerrt hat.

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Neues vom Bord der Scampi

Hallo liebe Segelfreunde.

Mittlerweile haben wir uns von Hanö getrennt und sind weiter gen Osten gesegelt. In der Hoffnung, dass sich der Wind aus NNO etwas zu unseren Gunsten dreht, mussten wir dann doch kreuzen und kamen nur sehr langsam voran. Das hatte zur Folge, dass wir auf Höhe von Karlskrona beidrehen und weiter durch die Schären fahren mussten.

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