Scampi grüßt vom Guldborgsund

Es sind tatsächlich schon sechs Wochen vergangen, seit wir die Leinen losgeworfen haben. Der Wind ließ uns auch diesmal keine große Wahl. Zwei Wochen Glowe. Am Dienstag, den 14.7.2020, haben wir dann Kurs auf Klintholm genommen. Bis Kap Arkona ging es noch leidlich, schließlich war es auch für unseren Booster zu wenig Wind. Ganze neun Stunden bis Klintholm. Zwei Tage später in sechseinhalb Stunden bis Gedser und von dort mit einem schönen NW nach Burgtiefe. Hier wieder eine Woche Aufenthalt, bis ein 4er Wind aus SW uns eine rasante Fahrt bis nach Spotsbjerg bescherte. Denn im Langelandbelt gab’s 2 kn Stromunterstützung. Scampi lief zeitweise bis 9 kn über Grund. Von dort hinüber nach Omö war ein kurzer Sprung. Bei Dauerregen kamen wir mittags an. Aber, wie immer, war rechtzeitiges Erscheinen wichtig. Auch hier wieder ein paar Tage Aufenthalt, bis der der Wind günstig blies, um durch das Smalandfahrwasser bis nach Stubbeköbing zu segeln.
Gegen die Morgensonne, aber mit Rückenwind sind wir heute Morgen in entspannter Fahrt bis Klintholm gesegelt, mittags angekommen und haben einen schönen Platz ergattert und nette Nachbarn getroffen. Sobald der Wind es zulässt, sind wir dann schon wieder auf dem Sprung nach Rügen.
Schöne Grüße von Helga und Hans

Weiter geht’s!

Nach kurzem Aufenthalt in Rankwitz haben wir uns Sonntag (28.06.2020) schon wieder auf den Weg gemacht, um mittags die Brücke in Wolgast zu passieren und dann in Peenemünde zu übernachten. Der Grund dafür war der vorhergesagte West-Wind ab Dienstag. Der ist im kleinen Rankwitzer Hafen nicht so lustig.

Peenemünde an einem Sonntag in Coronazeiten hat schon etwas Bizarres.

Viele urige Lokale, vergammelnde Schiffe auf dem Trockenen und ein verrostetes U-Boot der Russen. Das Ganze nennt sich Museum. Nur waren so gut wie keine Gäste dort. Alles geschlossen.

Am Montag sind wir dann mit schwachem raumem Wind bis nach Glowe gesegelt, nicht ohne kurz vor dem Hafen noch von einem Gewitterschauer erfrischt zu werden.

Hier liegen wir seit Montag und nach der vorliegenden Prognose werden wir hier noch eine Woche bleiben.

Das kommt mir bekannt vor. Im letzten Jahr waren die Windverhältnisse ähnlich.

Bis bald

Schöne Grüße von Helga und Hans

Hallo liebe Segelfreunde – Helga und Hans wieder auf der Ostsee!

Nachdem wir in diesem Jahr auch auf heimischem Revier den Wind reichlich genutzt haben, zieht es uns wieder hinaus.

Mit zusammen 150 Lebensjahren starten wir in unsere 16. gemeinsame Seereise.

Wir sind immer noch segelbegeistert, obwohl die Abläufe schon langsamer werden. Man sucht und verliert und findet wieder. Alles dauert länger.

Am Montag, den 22. 06.2020 sind wir gestartet und wegen der verkürzten Arbeitszeit am Hebewerk Niederfinow bis Marienwerder gefahren. Unterwegs war sehr wenig Verkehr und entspanntes Fahren.

Übers Haff gab es wenig Wind. Booster und Groß plus Maschine haben einen leichten Fahrtwind erzeugt. Im Cockpit war es bis 44 Grad heiß. Kurz vor der Zecheriner Brücke kam dann der Wind – leider von vorne. Das folgende Gewitter haben wir bis zum Hafen Rankwitz mitgeschleppt und konnten gerade noch im Trockenen festmachen.

Bis bald

VG Helga und Hans.

Neues von der Scampi

Liebe Segelfreunde,

inzwischen sind wir schon wieder ein schönes Stück weiter vorangekommen. An Schwedens Südküste haben wir in Ystad und Gislövsläge Station gemacht und sind weiter durch den Falsterbokanal bis nach Dragör. Das liegt auf der Insel Amager, südl. Kopenhagen.

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Neues vom Bord der Scampi

Hallo liebe Segelfreunde.

Mittlerweile haben wir uns von Hanö getrennt und sind weiter gen Osten gesegelt. In der Hoffnung, dass sich der Wind aus NNO etwas zu unseren Gunsten dreht, mussten wir dann doch kreuzen und kamen nur sehr langsam voran. Das hatte zur Folge, dass wir auf Höhe von Karlskrona beidrehen und weiter durch die Schären fahren mussten.

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